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BID: Ablehnung der Sanierungs-AfA bedeutet herben Rückschlag in Sachen Energiewende und Klimaschutz

Gestern wurde nach einer Hängepartie von weit über einem Jahr im Vermittlungsausschuss die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung (Sanierungs-AfA) nun endgültig verworfen. Obgleich Ihnen der Bund bereits stark entgegen gekommen war, pochten die Bundesländer offiziell bis zuletzt auf den Ausgleich ihrer Steuerausfälle.

„Das wirft uns in Sachen Energiewende weit zurück. Besonders für private Eigentümer wäre dies ein dringend notwendiger Anreiz gewesen, um die kostenträchtige energetische Sanierung ihrer Wohngebäude stemmen zu können“, kommentiert Walter Rasch, Vorsitzender der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland und Präsident des BFW.

Die Sanierungs-AfA hätte einen unbürokratischen Anreiz für breite Schichten der Bevölkerung bedeutet und die Wirkung eines dritten Konjunkturpakets erzielt, das Arbeitsplätze geschaffen und Steuereinnahmen generiert hätte. „Die Politik gibt damit ihre Verantwortung gegenüber allen Eigentümern und Mietern ab, die derzeit in noch unsanierten Wohnungen leben und weiterhin die Lasten hoher Energiekosten tragen müssen“, so Rasch.

Die Bundesregierung kündigte darüber hinaus an, dass ein gesondertes Förderprogramm zur energetischen Sanierung über die KfW in Höhe von 300 Millionen Euro jährlich geschaffen werde. „Um in der energetischen Sanierung nun zügig voran zu kommen, darf es keine weiteren Verzögerungen bei der Freigabe der neuen KfW-Mittel geben. Insbesondere Betreibern von Gewerbeimmobilien müsste im geplanten Programm der Zugang zum Fördertopf ermöglicht werden. Mit der Diskussion um die Sanierungs-AfA hat unsere Branche ein Jahr verloren. Die Regierung sollte alles tun, diese verlorene Zeit wieder einzuholen“, fordert Walter Rasch.

 

Quelle: BID Bundesarbeitsgemeinschaft der Immobilienwirtschaft Deutschland

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