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BID begrüßt die Bundeszuschüsse in den altersgerechten Umbau

„Die zusätzlichen Bundeszuschüsse sehen wir als wichtigen Anreiz, um den altersgerechten Umbau zu fördern. Der Demografische Wandel erfordert eine Investition im Heute, um den Herausforderungen im Morgen gesellschaftlich entgegentreten zu können“, kommentierte Walter Rasch, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) und Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen.
Auch in dem gestern vorgelegten Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) wurde die Wirkung des KfW-Programms nochmals unterstrichen. Für 2009 bis 2011 hatte das Ministerium jeweils rund 80 bis 100 Millionen Euro für die Zinsverbilligung von Darlehen und für Investitionszuschüsse bereitgestellt. Der Anteil an barrierearmen/-freien Wohnungen konnte so um rund 15 Prozent erhöht werden.
Die BID kritisiert jedoch, dass die gewerbliche Wohnungswirtschaft von der Zuschussvariante ausgeschlossen wird. "Für die gewerbliche Wohnungswirtschaft wäre zumindest ein Tilgungszuschuss einzuführen, um Umbauten im Bestand neuen Schwung zu verleihen", regt Rasch an.
Laut der Studie „Wohnen im Alter“ des Kuratoriums deutsche Altershilfe (KDA) im Auftrag des BMVBS wird es in drei Jahren einen Mehrbedarf von 2,5 Millionen altersgerechten Wohnungen geben. Bis zum Jahr 2030 wird dieser Bedarf sogar auf etwa 3 Millionen steigen.
Die BID begrüßt daher die Entscheidung der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und FDP, die das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ wieder stärker in den Fokus rücken. „Die Versorgung mit altersgerechtem Wohnraum sowie Betreuungs- und Pflegeangeboten ist eine zentrale Zukunftsaufgabe für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Die Zuschüsse zum KfW-Programm sind daher unerlässlich“, fasste Rasch zusammen.

 

Quelle: BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland

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