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BVI jetzt Teil der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland

Erstmalig war in diesem Jahr Dr. Peter Ramsauer in seiner Funktion als Bundesbaumister auf der EXPO REAL und hieß die Bundesarbeitsgemeinschaft mit offenen Armen willkommen. Zu den Themen Energiewende, Finanzkrise und Demografischer Wandel sagte Ramsauer: "Die deutsche immobilienwirtschaft leistet hierbei ganz hervorragende Lösungen." Mit zersplitterten Verbandslandschaften unterschiedlichster Interessen habe er als Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung viel Erfahrung. Er freue sich daher sehr, dass die Verbänder der Immobilienwirtschaft nun eine neue gemeinsame Plattform gefunden haben.


Unter den weiteren politischen Gästen waren auch Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, der bei seinem Besuch auf dem Gemeinschaftsstand der BID auf ein grundlegendes Missverhältnis aufmerksam machte: "Es ist erfreulich, dass wir im hochpreisigen Bereich der Immobilien ein Wachstum haben. Aber wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum für kleinere und mittlere Einkommen. Da haben wir derzeit das größte Defizit." Herrmann begrüßte, mit der BID einen kompetenten Partner zu haben, um in dieser Sache voran zu kommen.


Bezüglich der energetischen Sanierung erinnerte Dr. Carsten Kühl, Finanz- und Bauminister des Landes Rheinland-Pfalz, an die baukulturelle Komponente und verdeutlichte "Wir können Funktionalität von Bauten in Verordnungen schreiben. Was baukulturell richtig oder falsch ist, muss aber in einem gesellschaftlichen Diskurs erarbeitet werden. Deshalb haben wir das Thema bei der letzten Bauministerkonferenz auf unsere Agenda geschrieben". Er betonte zudem die gute, aufgeschlossene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Verbänden in der Vergangenheit und sieht in der BID einen Partner, mit der die Politik zukünftig noch besser zusammenarbeiten könne. Die BID erwartet, dass sich diese Erkenntnis auch in der Diskussion um die Energieeinsparverordnung widerspiegelt. Insoweit muss man nun folgerichtig den einheitlichen Standard des Referenzgebäudes für den Bestand in Frage stellen.


Auch Michael Müller, Berliner Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, zeigte sich am Rande einer Diskussionsrunde zum Thema Metropolen begeistert, welche Resonanz es hierzu in der Immobilienwirtschaft auf der EXPO REAL gebe. Gerade für Berlin sei es wichtig, hier den Austausch zu führen. "Wir kommen hier mit allen kompetenten und wichtigen Ansprechpartnern ins Gespräch, um über die Entwicklung in Berlin zu sprechen und neue Partner für neue Investitionen zu gewinnen" führte er aus.

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