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BSI begrüßt Änderungen am Energiekonzept

Berlin, 28.09.2010 – Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) begrüßt die Weichenstellungen, die das Bundeskabinett mit dem heute verabschiedeten Energiekonzept vorgenommen hat. Der Einsatz von Bundesbauminister Ramsauer in den Abschlussgesprächen habe zu einer gangbaren Lösung für den Gebäudesektor und insbesondere zur Untermauerung des Wirtschaftlichkeitsgebotes geführt. „Dass die beabsichtigte Kürzung des CO2-Sanierungsprogramms auf 434 Mio. Euro zurückgenommen wurde und für 2011 rund 950 Mio. Euro als Fördermittel in den Haushalt eingestellt werden sollen, ist ein wichtiges Signal, dass die Belange der Hauseigentümer, Vermieter und Mieter ernst genommen werden“, erklärte Jens-Ulrich Kießling, Vorsitzender der BSI und Präsident des Immobilienverbandes IVD anlässlich der Verabschiedung des Energiekonzeptes im Bundeskabinett. Allerdings gehe die BSI davon aus, dass Fördermittel in Höhe von fünf Milliarden Euro notwendig sind, um die angestrebte energetische Sanierungsrate von jährlich zwei Prozent zu erreichen.

Als immer noch sehr ambitioniert, aber weitaus realistischer bezeichnete Kießling die Anpassung der Zielsetzung vom ursprünglich angestrebten Nullemissions-Standard im gesamten Wohngebäudebestand hin zu einer 80-prozentigen Reduzierung des CO2-Ausstoßes bis 2050. Zentrale Voraussetzungen für den Beitrag, den die Immobilienwirtschaft zur Steigerung der Energieeffizienz leisten könne, seien dabei zwei neu aufgenommene Passagen im Energiekonzept: Die Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebotes beim Sanierungsfahrplan und die Förderung von Ersatzneubau im Gebäudesanierungsprogramm. „Die Klimaziele lassen sich im Gebäudebereich nur mit dem Ansatz ‚Höhere Förderung statt höherer Anforderungen‘ erreichen. Mit dem heute beschlossenen Energiekonzept ist ein Anfang gemacht“, so der BSI-Vorsitzende.
Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft vertritt bundesweit und auf europäischer Ebene die Interessen von sieben immobilienwirtschaftlichen Spitzenverbänden. BFW, GdW, IVD, DDIV und BVI bewirtschaften rund 12 Mio. Wohneinheiten und verwalten weitere rund 250.000 Gewerbeeinheiten. Der vdp steht für 61 Prozent der gewerblichen und 27 Prozent der Wohnimmobilien-Finanzierung, der VGF für mehr als drei Viertel des Marktes der Anbieter geschlossener Fonds. Die BSI steht damit für nahezu die Hälfte aller Mietverhältnisse in Deutschland.
Weitere Informationen über die BSI finden Sie im Internet unter www.bsi-web.de.
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