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BSI am 09.03.2010: Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeerzeugung gestiegen

Laut BEE hätten die erneuerbaren Energien allein im vergangenen Jahr Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase im Umfang von rund 111 Millionen Tonnen CO2 vermieden. Damit sei die deutsche Volkswirtschaft um Kosten in Höhe von 7,9 Milliarden Euro für Umwelt- und Gesundheitsschäden entlastet worden. Besonders stark legten die erneuerbaren Energien den Angaben zufolge im Wärmesektor zu, wo ihr Anteil 2009 auf 9,6 Prozent gegenüber 7,9 Prozent im Vorjahr stieg.



"Das zeigt: Das vorgesehene Ziel von 14 Prozent Anteil erneuerbarer Energien am Wärmeverbrauch bis 2020 wird bereits durch die Fortführung des derzeitigen Trends erreicht werden", erklärte Rasch. "Ordnungsrechtliche Vorgaben sind in diesem Bereich daher völlig überflüssig." Auf diese Tatsache hatte die BSI bereits vor drei Jahren in ihrer Stellungnahme zum Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) hingewiesen: Mit einer Nutzungspflicht für erneuerbare Energien würde der Einsatz derzeit noch nicht wirtschaftlicher Techniken vorgeschrieben und gleichzeitig deren Förderung eingestellt. "Das ist kontraproduktiv und hemmt den Einsatz dieser Energieform eher, statt ihn zu fördern", so der BSI-Vorsitzende. Er empfahl, die Förderung erneuerbarer Energien langfristig planbar und verlässlich weiterzuführen.
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