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Nur noch 900 Millionen Euro für die Gebäudesanierung – Energiewende droht zu scheitern

Aus Sicht der BSI wären eigentlich rund 5 Milliarden Euro notwendig gewesen, um die Energieziele der Bundesregierung zu erreichen. Der Bundestag hatte dennoch nur 1,5 Milliarden Euro beschlossen. Dass nun selbst diese Mittel schon wenige Wochen später aufgrund niedrigerer Einnahmen des Energie- und Klimafonds nicht vollständig zu Verfügung stehen sollen, könnte irreparable Schäden verursachen, so Gedaschko. "Denn die Wohnungs- und Immobilien-unternehmen können Entscheidungen für eine energetische Sanierung nur tref-fen, wenn sie Planungssicherheit und eine verlässliche Mittelausstattung der Förderprogramme haben."


"Seit fast drei Jahren herrscht eine Verunsicherung und zunehmender Attentis-mus bei den Marktteilnehmern durch das ständige Hin und Her bei der Finan-zierung der Gebäudesanierung. Das haben auch die zurückgehenden Anfragen bei der KfW nach Fördermitteln in den ersten Quartalen 2011 gezeigt. "Wenn die Bundesregierung hier nicht nachjustiert, droht die Energiewende zu schei-tern", so Gedaschko. Der BSI-Vorsitzende forderte die Bundesregierung drin-gend auf, die fehlenden Mittel an anderer Stelle aus dem Bundeshaushalt zu nehmen oder innerhalb des Energie- und Klimafonds umzuschichten.


Darüber hinaus appellierte die BSI an den Vermittlungsausschuss, bei seiner nächsten Sitzung am 8. Februar zu einem positiven Bescheid für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung zu kommen. "Die Energie-wende kann nur funktionieren, wenn sowohl die KfW-Förderung als auch die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für die energetische Sanierung aus-reichend vorhanden sind", so der BSI-Vorsitzende.

 

Quelle: BSI Bundesvereinigung der Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft

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