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BSI am 25.02.2010: Wohnungssektor als Konjunkturstütze nutzen Wohnungs- und Immobilienmarktbericht der Bundesregierung

„Wir begrüßen, dass die Politik sich der Bedeutung der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft endlich bewusster wird. Die Bundeskanzlerin hat Wirtschaftswachstum, Klimaschutz und Demografie als die zentralen Herausforderungen ihrer neuen Regierung bezeichnet. Die Immobilienbranche bietet sich als wichtiger Partner an, um diese aktuellen und künftigen Herausforderungen zu bewältigen. Allerdings bleiben vom Bericht nur leere Worthülsen, wenn die Politik jetzt die Chance verpasst, durch gezielte Maßnahmen neue Weichen zu stellen“, so Rasch weiter. Es bestehe insbesondere Handlungsbedarf beim Neubau in Wachstumsregionen und der energetischen Sanierung. Hierfür müsse durch entsprechende Anreize Kapital von gewerblichen und privaten Immobilieneigentümern mobilisiert werden.

Der Bericht zeichnet ein positives Bild einer solide aufgestellten deutschen Immobilienwirtschaft, die einen erheblichen Beitrag zur Volkswirtschaft und zur Schaffung sowie Sicherung von Arbeitsplätzen leistet. Immobilien machen demnach mit rund 86 Prozent den herausragenden Anteil am deutschen Anlagevermögen aus. Die Bedeutung des durch kleine und mittlere Unternehmen geprägten Immobiliensektors für die Gesamtwirtschaft hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Beschäftigung und Bruttowertschöpfung sind seit 1991 um 80 Prozent gestiegen. Im Grundstücks- und Wohnungswesen waren laut Bericht 2006 rund 460.000 Menschen erwerbstätig.
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