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13.08.2009: KfW erweitert Fördersystem

Bereits zum 1. April dieses Jahres hat die KfW ihr Fördersystem umgekrempelt - danach gab es in puncto energieeffizientem Bauen und Sanieren nur noch die drei Energieeffizienzhaus-Standards 55, 70 und 100. Ab 1. Oktober gelten bei energetischer Sanierung KfW 100, 115 und 130 , im Neubau KfW 70 und 85, KfW 55 folgt Anfang 2010. Die Stufen mit vergleichsweise hohen zulässigen Werten - KfW 130 in der Sanierung und KfW 55 bei Neubauten - werden jedoch nut zeitlich befristet angeboten, voraussichtlich bis 30. Juni 2010, wie die KfW meldet.

Hinter den Zahlen stekct Folgendes: Bei einem KfW-Effizienzhaus 70 beispielsweise darf der Jahresprimärenergiebedarf maximal 70 Prozent dessen eines nach EnEV 2009 errichteten Neubaus betragen, der Wärmeverlust durch die Gebäudehülle darf bei höchstens 85 Prozent des Neubauwerts liegen. Die Struktur der Förderung bleibt erhalten, sprich: Im Neubau beträgt Höchstsumme der Darlehen pro Wohneinheit 50.000 Euro. Bei Bestandsgebäuden sind es 75.000 Euro, privater Eigentümer können statt eines Kredits auch direkte Investitionszuschüsse beantragen. Wie hoch die sein werden, steht derzeit noch nicht fest.

Kredite über das Porgramm energieeffizient Sanieren gibt es derzeit zu einem effektiven Zinsatz ab 1,41 Prozent; wer ein Effizienzhaus 55 oder 70 baut, kann effektive Zinssätze ab 2,47 Prozent bzw. 4,06 Prozent abrufen.

In diesem Jahr stellt das Bundesbauministerium insgesamt 1,5 Mrd. Euro für das energieeffiziente Bauen und Sanieren zur Verfügung. KfW-Pressereferent Holger Schwabe zufolge hat die Förderbank bis Ende Juli im Programm Energetisch Sanieren Zusagen für 82.500 Kreditanfragen mit einem Gesamtvolumen von 3,1 Mrd. Euro gegeben. Mehr als 18.437 Zusagen mit einem Kreditvolumen von 1,61 Mrd. Euro waren es im Programm Energetisch Bauen.
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