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BID: Bundestag beschließt Wohn-Riester

„Wir begrüßen, dass die Immobilie als solide Altersvorsorge über den Wohn-Riester nun förderfähig ist. Angesichts steigender Mieten schafft das die Möglichkeit, im Alter abgesichert zu sein“ so Walter Rasch, Vorsitzender der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland und Präsident des BFW. „Dennoch bleibt ein erheblicher Makel. Denn insbesondere von jüngeren Menschen – die Kernzielgruppe des Riesters – verlangt der Arbeitsmarkt in Deutschland heute Mobilität und Flexibilität. Der gesetzliche Rahmen von Wohn-Riester-Verträgen sollte dieser Mobilität nicht entgegenstehen und auch vermietetes Wohneigentum mit einbeziehen“, stellt Rasch fest und fordert, in diesem Punkt dringend nachzuarbeiten.

Vor Jahrzehnten sahen Erwerbsbiografien ganz anders aus. Es gab langfristige Bindungen an einen Arbeitgeber. Heute können Menschen nur noch schwer vorausplanen, wie sich ihr beruflicher Werdegang entwickeln wird. „Damit wurde ein wichtiger Faktor für eine höhere Attraktivität des Riester-Sparens vernachlässigt. Denn junge Arbeitnehmer, die aufgrund ihres beruflichen Werdegangs nicht dauerhaft an einen Ort gebunden sind, werden durch die derzeitige Regelung benachteiligt“, stellt Rasch fest.

Darüber hinaus hatten die Länder im Vermittlungsausschuss bemängelt, dass durch die Absenkung der Verzinsung des Wohnförderkontos von 2 auf 1 Prozent das selbstgenutzte Wohneigentum zu stark begünstigt werde, weshalb die derzeitige Rechtslage zur Verzinsung weiterhin bestehen bleibt. Dies ist mit Blick auf die Diskussion zur Förderung von selbstgenutztem Wohneigentum kontraproduktiv, da diese Maßnahme die Attraktivität des Wohn-Riesters weiter verbessert hätte.

Die BID regt an, im Zuge der Regierungsbildung nach der Bundestagswahl im Oktober, in diesen Punkten nachzuarbeiten.

 

In der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland arbeiten die Verbände BFW, BVI, DDIV, GdW, IVD, vdp, VGF und ZIA zusammen, um mit gebündelten Kräften gemeinsam inhaltliche Positionen effektiver in der Öffentlichkeit zu vertreten. Mit der BID steht der Politik und anderen Wirtschaftszweigen sowie weiteren Verbänden ein unterstützender und durchsetzungsfähiger immobilienwirtschaftlicher Partner zur Seite. Weitere Informationen über die BID finden Sie im Internet unter www.bid.info.

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