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BID fordert Bundesrat auf, die EnEV abschließend zu beraten und der Entschärfung zuzustimmen

„Die Wirtschaftspolitiker der Länder haben offenbar erkannt, dass eine Verschärfung der EnEV in zwei Stufen um jeweils 12,5 Prozent als massives Investitionshemmnis wirkt und den gerade in den Ballungszentren notwendigen Wohnungsneubau bremsen würde. Die Anforderungen für Neubauten erst 2016 einmalig um 12,5 Prozent zu verschärfen und auf die erste Stufe zu verzichten, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass dem Wirtschaftlichkeitsgebot stärker Rechnung getragen wird“, sagt Andreas Mattner, Vorsitzender der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland und Präsident des ZIA.

Der ursprüngliche Entwurf der Bundesregierung sieht vor, die Anforderungen an Neubauten 2014 und 2016 jeweils um 12,5 Prozent zu erhöhen. Der federführende Ausschuss für Städtebau, Wohnungswesen und Raumordnung des Bundesrats empfiehlt dagegen, die zwei Stufen der Erhöhung zusammenzuführen und die Anforderungen zum 1. Januar 2016 um 25 Prozent anzuheben.

„Wir fordern den Bundesrat auf, dem Kompromissvorschlag des Wirtschaftsausschusses zuzustimmen und das Verfahren zur EnEV abzuschließen. Verschärfungen über 12,5 Prozent hinaus sind wirtschaftlich nicht tragbar und könnten den Neubau zum Erliegen bringen“, sagt Mattner. Entscheidend ist laut BID, dass es weder überraschend nach der Bundestagswahl, noch nach 2016 weitere Verschärfungen gibt. „Es muss endlich Ruhe einkehren. Die Immobilienwirtschaft braucht langfristig stabile Rahmenbedingungen. Ständige Änderungen an der EnEV führen zu Unsicherheit und wirken als Hemmschuh“, so Mattner weiter.

 

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