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BID sieht große Defizite bei der Bewältigung des demografischen Wandels in Deutschland

Bereits heute sind rund 21 Millionen Menschen in Deutschland 60 Jahre alt oder älter, in knapp 20 Jahren werden es über 28 Millionen sein. Das würde rund 40 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Neben der Stärkung der Innenstädte und der Schaffung eines barrierearmen Wohnumfeldes – beides kommt auch Familien mit kleinen Kindern zugute – muss vorrangig der altersgerechte Umbau von Wohnungen forciert werden. Schließlich wollen die meisten älteren Menschen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben, was eine Alternative zu den nur begrenzt vorhandenen und vor allem kostenintensiven Heimplätzen darstellt.

"Neben baulichen Anpassungen von Wohnungen müssen auch neue technische Möglichkeiten genutzt sowie die Betreuung und Pflege in den Quartieren ausgebaut werden", betont Mattner. "Dazu müssen dringend wieder Mittel aus dem Bundeshaushalt in das KfW-Programm 'Altersgerecht Umbauen' eingestellt werden." Doch auch das Programm allein reiche nicht aus.

Bei der Anpassung von Wohnungen und Quartieren sollte auf jeden Fall auf flexible, auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Konzepte gesetzt werden, die die Nachhaltigkeit auch beim generationengerechten Neu- und Umbau gewährleisten.

Wichtig ist darüber hinaus, dass der altersgerechte Umbau, wo immer es wirtschaftlich sinnvoll ist, mit anderen Zukunftsaufgaben, wie der energetischen Sanierung, verbunden wird.

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