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Video zum Deutschen Immobilien Kongress vom 5.-6.5.2011 in Berlin

Kongress

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Immobilienverbände fordern niedrigere Grunderwerbsteuer » mehr »

• Gutachten des Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung
auf dem Jahresempfang der BSI in Berlin vorgestellt
• Ausnahmetatbestände wie Eigenheimersterwerb oder Unterneh-mensfusionen
von der Grunderwerbsteuer befreien


Auftakt für das immobilienpolitische Jahr: BSI präsentiert auf Jahresempfang Handlungsschwerpunkte 2012 » mehr »

• Klimaschutz und Demografie prägende Themen 2012
• Unterstützung für die Mietrechtsnovelle
• Wohnraumförderung muss weitergehen

Berlin, 18.01.2012 – "Die Umsetzung der Energiewende der Bundesregierung, der demografische Wandel, die bevorstehende Änderung des Mietrechts sowie die Zu-kunft der sozialen Wohnraumförderung werden die bestimmenden Themen der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft im Jahr 2012 sein", erklärte Axel Gedaschko, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) sowie Präsident des GdW Bundesverbandes auf dem Jahresempfang der Spitzenvereinigung am 18. Januar. Die BSI hat zum Jahresauftakt ein Positionspa-pier mit ihren politischen Positionen veröffentlicht. "Gerade auch im Themenbereich Steuern und Finanzierung müssen richtige Weichenstellungen vorgenommen wer-den, damit die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft weiterhin wie bisher ein stabili-sierender Faktor der deutschen Volkswirtschaft bleibt", so Gedaschko.

Mieter muss Erwerber keine zweite Kaution zahlen
Wer eine Immobilie kauft, kann vom Mieter grundsätzlich keine Kautionszahlung verlangen, wenn dieser bereits dem Voreigentümer eine Kaution geleistet hat. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem nun veröffentlichten Urteil vom 7. Dezember 2011 klargestellt (Az. VIII ZR 206/10). Im verhandelten Fall hat der BGH den Wohnungsmieter wegen treuwidrigen Verhaltens aber dennoch zur Zahlung einer Kaution an den Erwerber verurteilt. Nachdem der Mieter sich der Übertragung seiner Kaution auf den Käufer verweigert hatte, zahlte ihm die Hausverwaltung die Kaution aus. Der Mieter kündigte zunächst an, dem Erwerber eine Kaution zahlen zu wollen, weigerte sich dann aber doch. In der Weigerung die Kaution zu übertragen, sieht der BGH einen Verstoß gegen Treu und Glauben. Die daraufhin erfolgte Auszahlung der Kaution sei auch nicht als Verzicht des Vermieters zu werten.


Fortführung des Programms Altersgerecht Umbauen ab 01.01.2012 » mehr »
Im Rahmen des Konjunkturpakets I hat der Bund für das Programm Altersgerecht Umbauen in den Jahren 2009 bis 2011 Haushaltsmittel für die Zinsverbilligung von Darlehen und für Investitionszuschüsse bereit gestellt. Das Programm war bis Ende 2011 befristet. Für 2012 stehen im Bundeshaushalt keine Haushaltsmittel zur Verfügung.

Wir freuen uns daher, Ihnen mitteilen zu können, dass die KfW das Programm Altersgerecht
Umbauen ab 01.01.2012 in der Darlehensvariante als Eigenprogramm fortführen wird. Das
Programm wird künftig aus KfW-Mitteln im Zins verbilligt und mit einem attraktiven Zinssatz
ausgestattet. Dennoch wird die KfW die bisherige Verbilligungsleistung des Bundes lediglich
teilweise kompensieren können. Zur Sicherung der Zinskonditionen des auslaufenden Bundesprogramms sind Darlehensanträge im Original bis zum 16.12.2011 (einschließlich) bei der KfW einzureichen.


BVI unterstützt Arbeit an gesetzlicher Basis für den Berufsstand Immobilienverwalter » mehr »
Am 9. November 2011 konstituierte sich eine vom DDIV ins Leben gerufene Arbeitsgruppe zu den Zugangsvoraussetzungen für Immobilienverwalter. An der Sitzung nahmen neben dem BVI-Geschäftsführer Michael Sparmann auch Vertreter des DDIV (Vizepräsident Steffen Haase, Geschäftsführer Martin Kaßler), Hans Peter Haindl (Hausgeld-Vergleich e.V.), Dr. Klaus-Joachim Henkel (Verband Deutscher Grundstücksnutzer e.V.), Gabriele Heinrich (wohnen im eigentum e.V.), Dagmar Reiß-Fechter (Schiedsgericht für Wohneigentum) sowie Lukas Siebenkotten (Deutscher Mieterbund) teil.

WEG: Kein Stimmrechtsverbot bei Folgen für Rechtsstreit » mehr »
Wenn der Beschluss einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) nur materiell-rechtliche Auswirkungen auf einen Rechtsstreit hat, löst dies kein Stimmrechtsverbot nach § 25 Abs. 5 Alt. 2 WEG aus. Dieses tritt nur ein, wenn der Beschluss die Einleitung oder die Beendigung eines Rechtsstreits oder die Art und Weise der Prozessführung betrifft. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am 14. Oktober 2011 verkündeten Urteil entschieden (Az. V ZR 56/11).

BVI enttäuscht von Reaktionen der Bundesregierung auf „Kleine Anfrage“ der Grünen: Finanzierung energetischer Sanierung in Wohnungseigentümergemeinschaften bleibt schwierig » mehr »
Die Finanzierung von energetischen Maßnahmen bei Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) wird auf längere Sicht unverändert schwierig bleiben. Auch eine „Kleine Anfrage“ von Bündnis 90/Die Grünen an die Bundesregierung zu diesem Thema (Drucksache 17/7127) macht keine Hoffnung auf eine Auflösung des Sanierungsstaus bei WEGs. Für den Präsidenten des BVI Bundesfachverbandes der Immobilienverwalter e.V. unterstreichen die Antworten auf die offizielle Anfrage, dass Wohnungseigentümergemeinschaften in der Bundespolitik nach wie vor „unbekannte Wesen“ sind.

Weiterentwicklung der wohnwirtschaftlichen Kreditförderprogramme der KfW zum 01.01.2012 » mehr »
Die wohnwirtschaftlichen Programme der KfW-Förderbank wurden angepasst. Hier die wichtigsten Neuerungen ab 2012 auf einen Blick:

1. Energieeffizientes Bauen und Sanieren im Rahmen der Energiewende
Die Bundesregierung hat für den beschleunigten Umbau der Energieversorgung am 06.06.2011 die Aufstockung der Mittel für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm in 2012 auf 1,5 Mrd. Euro beschlossen (2011: 936 Mio. EUR). Dieselbe Summe ist jährlich bis 2014 eingeplant und soll Planungssicherheit für Hauseigentümer und Wohnungsunternehmen in der energetischen Sanierung und im Neubau schaffen. Diese Spielräume ermöglichen der KfW bereits jetzt, die Zinssätze deutlich attraktiver zu gestalten. Das Programm Energieeffizient Sanieren kann bei dem derzeitigen Marktniveau daher inzwischen zu 1 % p.a. effektiv angeboten werden und ist damit so attraktiv wie noch nie. Zusätzlich profitieren Sie von Tilgungszuschüssen von 2,5 % bis 12,5 % bei energetischen Sanierungen zu einem Effizienzhaus.
Auch im Programm Energieeffizient Bauen können mittlerweile Konditionen zwischen 1,51 % bis 2,02 % p.a. effektiv angeboten werden. Hier profitieren Sie zusätzlich von Tilgungszuschüssen von 5 % (Energieeffizienzhaus 55 inkl. Passivhaus) bzw. 10 % (Energieeffizienzhaus 40 inkl. Passivhaus).


Kleine Anfrage im Deutschen Bundestag zur Finanzierung von energetischen Maßnahmen bei Wohnungseigentümergemeinschaften » mehr »
Am 23.09.2011, BT-Drucks. 17/7127, stellte die Fraktion Bündnis 90/die Grünen eine „Kleine Anfrage“ an den Deutschen Bundestag und formuliert darin viele Fragen, deren Beantwortung der BVI schon seit Jahren fordert. Gefragt wird unter anderem nach Fortschritten bei der Einrichtung von Landes- und/oder Bundesbürgschaften für sanierungswillige WEGs. Der BVI begrüßt diese „Kleine Anfrage“ und ist darauf gespannt, welche Antworten gefunden werden.


Kleine_Anfrage_WEG.pdf
BGH: Zum Einbau funkbasierter Ablesegeräte und zur Anpassung von Betriebskostenvorauszahlungen » mehr »
Der Bundesgerichtshof hat heute entschieden (VIII ZR 326/10), dass Mieter den Einbau funkbasierter Zähler zu dulden haben. Ein Anspruch ergibt sich für die Heizenergie- und Warmwasserzähler aus § 4 Abs. 2 Satz 1 Halbs. 2 der Heizkostenverordnung. Diese Norm erfasst nicht nur die Erstausstattung der Mieträume mit Heizkostenerfassungsgeräten und den Austausch unbrauchbar gewordener Geräte, sondern begründet auch eine Duldungspflicht des Mieters für den Austausch noch funktionstüchtiger Messgeräte durch modernere Systeme.

BGH: Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu den Anforderungen an die Modernisierungsankündigung » mehr »
Der für das Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute entschieden, dass der mit der Modernisierungsankündigung verfolgte Zweck nicht verlangt, dass jede Einzelheit der beabsichtigten Maßnahmen in der Ankündigung beschrieben und jede Auswirkung mitgeteilt wird. Die Ankündigung muss dem Mieter eine zureichende Kenntnis darüber vermitteln, in welcher Weise die Wohnung durch die Modernisierung verändert wird und wie sie sich auf den zukünftigen Mietgebrauch und die zu zahlende Miete auswirkt. Hierfür genügt es, wenn die Ankündigung den Mieter, der die baulichen Gegebenheiten der Wohnung kennt, in die Lage versetzt, sich ein realitätsnahes Bild von den beabsichtigten baulichen Maßnahmen zu machen.

BGH: Heizkörper können Sondereigentum sein » mehr »
Bevor in einer Wohnungseigentümergemeinschaft die Zentralheizung ausgetauscht wird, sollten die Eigentümer einen Blick in die Teilungserklärung werfen. Sofern die Heizkörper und Anschlussleitungen im Sondereigentum stehen und sie im Rahmen der Heizungsmodernisierung ebenfalls ausgetauscht werden müssen, kann dies nur mit Zustimmung der jeweiligen Eigentümer erfolgen.

BGH: Mieterbund-Betriebskostenspiegel fehlt es an Beweiskraft
Wenn ein Mieter vermutet, dass die Betriebskostenabrechnung
nicht dem Wirtschaftlichkeitsgebot genügt, reicht als Beweis ein
Verweis auf den Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbunds
nicht aus. Dies hat am heutigen Mittwoch der BGH entschieden (Az.
VIII ZR 340/10). Der Betriebskostenspiegel genüge nicht den
prozessualen Darlegungsanforderungen. Angesichts der
unterschiedlichen Kostenstrukturen in den jeweiligen Regionen
komme Betriebskostenzusammenstellungen für den Einzelfall keine
Aussagekraft zu.


BVI und DDIV zur BDSG-Novelle: Immobilienverwalter zu verschärften Datenschutzmaßnahmen verpflichtet » mehr »
Bis zum 31.12.2012 müssen Immobilienverwaltungsfirmen ihre Datennutzung den Anforderungen des novellierten Bundesdatenschutzgesetzes angepasst haben. Mit der Gesetzesnovelle vom 1. September 2009 hat der Wohnungs- und Hausverwalter eine Vielzahl von neuen Regelungen im Umgang mit personenbezogenen Daten zu beachten. Die führenden Verwalterverbände Deutschlands, der BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter e.V. und der DDIV Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V. beklagen die Kompliziertheit der neuen gesetzlichen Vorschriften und den bürokratischen Mehraufwand, den ihre Umsetzung vom Verwalter verlangt.

Energetische Wohngebäudesanierung soll steuerlich gefördert werden » mehr »
Um die Treibhausgasemissionen bis 2020 nachhaltig zu verringern, sollen neue Potenziale im Gebäudebereich genutzt werden. Dazu haben die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und FDP den Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden (17/6074) eingebracht. Gefördert werden Maßnahmen an Gebäuden, die vor 1995 errichtet wurden. Dabei gibt es zwei Wege: Bei vermieteten Gebäuden sollen Abschreibungen möglich werden, bei Maßnahmen an selbstgenutzten Gebäuden sollen die Aufwendungen wie steuerliche Sonderausgaben geltend gemacht werden.

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Archiv

BGH-Entscheidung: Vermieter haftet bei eigenmächtiger Wohnungsräumung
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 14.07.2010 entschieden, dass der Vermieter bei einer so genannten "kalten" Räumung verschuldensunabhängig zum Schadenersatz verpflichtet ist. Im verhandelten Fall war der Mieter ortsabwesend und von Verwandten als vermisst gemeldet. Nach zwei Monaten Mietzahlungsrückstand kündigte die Vermieterin das Mietverhältnis fristlos, einen Monat später öffnete sie die Wohnung. Die Einrichtung und sonstigen Sachen entsorgte sie oder lagerte sie bei sich ein. Der Mieter verlangt nun Schadenersatz für abhanden gekommene, beschädigte oder verschmutzte Gegenstände - zu Recht, wie die Karlsruher Richter befanden (VIII ZR 45/09). Die Räumung ohne gerichtlichen Titel sei eine unerlaubte Selbsthilfe, in deren Folge der Vermieter für dabei eingetretenen Schaden hafte. Das gelte insbesondere für die eigenmächtige Entsorgung von Gegenständen, die die bestehende Obhutspflicht des Vermieters verletze.


BGH-Entscheidung über Prozesskostenhilfe für WEG mehr »  
ZPO § 116 Satz 1 Nr. 2
Will die Wohnungseigentümergemeinschaft gegen einen ihrer Mitglieder Beitragsforderungen gerichtlich geltend machen, kann ihr Prozesskostenhilfe bewilligt werden; diese Rechtsverfolgung liegt jedenfalls dann im allgemeinen Interesse, wenn weder die Gemeinschaft noch sämtliche Mitglieder die Kosten aufbringen können.

Az._V_ZB_26_10.pdf

Eigentümergemeinschaft muss Anbringung von Klimageräten zustimmen mehr »  
Düsseldorf/Berlin (DAV). Ein außen angebrachtes Klimagerät ist auf Kosten des Eigentümers zu entfernen, wenn dies die Eigentümergemeinschaft beschließt. Das gilt vor allem dann, wenn das Gerät durch nicht unerhebliche Betriebsgeräusche die Nachtruhe der Nachbarn stört.


BGH am 12.05.2010: Einwendungen gegen Betriebskostenabrechnungen müssen jedes Jahr neu geltend gemacht werden mehr »  
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute entschieden, dass ein Wohnungsmieter eine Einwendung gegen die Betriebskostenabrechnung auch dann fristgerecht erheben muss, wenn er die inhaltlich gleiche Einwendung schon gegenüber früheren Abrechnungen geltend gemacht hat.


BSI legt Positionspapier für eine Mietrechtsänderung vor am 11.5.2010
Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) hat heute in Berlin ein Positionspapier mit Vorschlägen für eine Novelle des Mietrechts vorgelegt. Im Fokus steht dabei die ausgewogene Lastenverteilung auf Vermieter und Mieter bei klima- und umweltfreundlichen Modernisierungen. „Es geht darum, energetische Sanierung im Mietrecht leichter zu machen. Es muss für einen Eigentümer möglich sein, dass er ein Haus energetisch saniert, ohne dass dies den Anspruch des Mieters begründet, die Miete zu mindern. Wir brauchen hier ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mietern und Vermietern, um gemeinsam den Klimaschutz im Gebäudebereich voranzubringen“, sagte der BSI-Vorsitzende Walter Rasch, bei der Präsentation der Mietrechtsvorschläge.
Stellungnahme_BSI_Mietrecht_07_05_2010.pdf

BFW Immobilien Kongress 2010 vom 6.-7. Mai mehr »  
Mit praxisbezogenem Fachprogramm und renommierten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft lädt der BFW Immobilien Kongress am 6. und 7. Mai 2010 in das Maritim proArte Hotel in Berlin. Die Begrüßung der Gäste zur Eröffnung des Kongresses nimmt Patrick Döring, wohnungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, vor. Der BFW Immobilien Kongress, der gemeinsam vom BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. und dem BFW Bundesfachverband Wohnungs- und Immobilienverwalter e.V. ausgerichtet wird, zählt mit über 500 erwarteten Teilnehmern für die Immobilienbranche zu den bedeutenden Veranstaltungen. Für den Abendempfang haben sich Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, sowie Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, angekündigt.
BFW_Kongress_Programm_2010.pdf

BSI warnt vor drohender Kreditklemme am 13.4.2010 mehr »  
Eine Kreditklemme könnte den Aufschwung in der Immobilienwirtschaft schon im Keim ersticken“, erklärte Walter Rasch, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI), heute in Berlin. Problematisch schätzt die BSI neben der nationalen Bankenabgabe insbesondere die geplante europäische Harmonisierung der Bankenrichtlinie ein: „Diese Maßnahmen sind kontraproduktiv."

BGH am 24.3.2010: Preisgebundener Wohnraum: Mieterhöhung bei unwirksamer Klausel über Schönheitsreparaturen zulässig
Vermieter von Sozialwohnungen dürfen die Miete zum Ausgleich erhöhen, wenn die Schönheitsreparaturklausel im Mietvertrag unwirksam ist. (Az. VIII ZR 177/09)
Der BGH hatte über den Fall eines Mieters zu entscheiden, der von einer Wohnungsbaugenossenschaft eine Wohnung mietete. Es handelte sich um öffentlich geförderten preisgebundenen Wohnraum. Die Vermieterin teilte dem Mieter Anfang 2008 mit, dass die in dem Mietvertrag enthaltene Klausel über die seitens des Mieters durchzuführenden Schönheitsreparaturen unwirksam sei. Sie bot dem Mieter an, die unwirksame Klausel durch eine nachträgliche Vereinbarung zu ersetzen. Dies lehnte der Mieter ab. Daraufhin erhöhte die Vermieterin die Miete.

BSI am 09.03.2010: Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeerzeugung gestiegen mehr »  
"Der Anteil erneuerbarer Energien ist auch ohne ordnungsrechtliche Vorgaben für den Immobilienbestand in 2009 bedeutend angestiegen", kommentierte Walter Rasch, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) die Ergebnisse einer Studie des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE). 2009 erreichten die erneuerbaren Energien danach 10,6 Prozent des Endenergieverbrauches (2008: 9,5 Prozent). Das entspreche im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 10,8 Milliarden Kilowattstunden.

03.03.2010: §35a EStG – neues Anwendungsschreiben
Das Bundesministerium der Finanzen hat am 15.02.2010 ein neues Anwendungsschreiben zum § 35a EStG veröffentlicht. Dieses berücksichtigt die Änderung des Gesetzestextes zum 01.01.2009 und aktuelle Entscheidungen des Bundesfinanzhofes. Interessant für den Immobilienverwalter sind die Seiten 20-29 des Schreibens. Hier ist in einer Tabelle aufgeführt, welche Arbeiten unter den §35a EStG fallen und in welche Fallgruppe diese gehören. Dies bringt unter dem Strich eine Erleichterung und mehr Sicherheit für den Verwalter. In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal auf die Entscheidung des Kammergerichtes Berlin hingewiesen, dass bestätigt hat das der Verwalter nicht verpflichtet ist, einen Ausweis nach §35a EStG zu erbringen. Vielmehr ist dies eine zusätzliche Verwalterleistung, die sich der Verwalter auch gesondert vergüten lassen kann.
Anwendungsschreiben.pdf

25.02.2010: BSI begrüßt Aufstockung des C02-Gebäudesanierungsprogramms - 2010 stehen 400 Millionen Euro mehr zur Verfügung mehr »  
„Mit dem Beschluss des Haushaltsausschusses wird das CO2-Gebäudesanierungsprogramm im Jahr 2010 um 400 Millionen Euro auf das das ursprünglich Niveau des Vorjahres von 1,5 Milliarden Euro aufgestockt“, erklärte Walter Rasch, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI). „Dies ist in wachstums-, beschäftigungs- und umweltpolitischer Hinsicht ein wichtiges Signal und ermöglicht es uns, den ehrgeizigen Klimaschutzzielen der Bundesregierung einen Schritt näher zukommen.“

BSI am 25.02.2010: Wohnungssektor als Konjunkturstütze nutzen Wohnungs- und Immobilienmarktbericht der Bundesregierung mehr »  
„Die Wohnungswirtschaft ist ein gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Stabilitätsfaktor in Deutschland – insbesondere auch in Zeiten der Krise. Sie kann eine wichtige Konjunkturstütze darstellen. Dies zeigt der Bericht der Bundesregierung zur Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, der heute im Bundestag beraten wird“, erklärte Walter Rasch, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI).

BGH Veröffentlichung zur Entscheidung V ZR 44/09 am 17.02.2010
Tatsächliche und geschuldete Zahlungen der Wohnungseigentümer auf die Instandhaltungsrücklage sind in der Jahresgesamt- und Einzelabrechnung weder als Ausgabe noch als sonstige Kosten zu buchen. In der Darstellung der Entwicklung der Instandhaltungsrücklage, die in die Abrechnung aufzunehmen ist, sind die tatsächlichen Zahlungen der Wohnungseigentümer auf die Rücklage als Einnahmen darzustellen und zusätzlich auch die geschuldeten Zahlungen anzugeben.
V_ZR_44_09_BGH_Urteil_vom_04_12_2009.pdf

Bundesbauminister lädt Vertreter der Immobilienwirtschaft zum Immobilienwirtschaftlichen Dialog am 8.02.2010
Mit 9 Bio. Immobilienvermögen und rund 400 Mrd. Investitionen pro Jahr sei die Immobilienwirtschaft "eine der größten und bedeutendsten Wirtschaftszweige“ der Volkswirtschaft in Deutschland. Das sagte Bundesbauminister Peter Ramsauer am Montag, 8.2.2010 bei beim Immobilienwirtschaftlichen Dialog mit den Verbandsspitzen aus Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Zwei Ziele seines Ministeriums seien, so sagte er in den Gesprächen, die Sanierungs- und Eigentumsquote zu erhöhen.

BGH bestätigt strenge Rechtsprechung zu Schönheitsreparaturen am 5.02.2010 mehr »  
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass eine Schönheitsreparaturklausel, die den Mieter wegen ihrer zeitlichen Modalitäten, der Ausführungsart oder des gegenständlichen Umfangs übermäßig belastet, insgesamt unwirksam ist.

BSI zum Austritt von Haus & Grund aus der BSI am 29.01.2010 mehr »  
„Wir haben in drei Jahren BSI (seit 2006) sowie drei Jahren Bundesarbeitsgemeinschaft (seit 2003) gut und vertrauensvoll mit Haus & Grund zusammengearbeitet. Wir bedauern es, dass der Verband im Rahmen einer ordentlichen Mitgliedschaft den Schritt zu einer noch engeren Zusammenarbeit nicht mit vollziehen möchte. Trotzdem werden die verschiedenen Spitzenverbände der Wohnungswirtschaft bei zentralen Themen das Gespräch suchen und kooperieren“, kommentierte Walter Rasch, Präsident der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) den Austritt von Haus & Grund zu Ende Januar 2010.

BSI begrüßt Mittelfreigabe für KfW am 27.01.2010 mehr »  
„Wir begrüßen, dass die KfW jetzt wieder ihre Förderung von energieeffizienten Gebäuden aufnehmen kann“, sagte Walter Rasch, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) heute in Berlin im Nachgang an die Sitzung des Bundestags-Haushaltsausschusses.

BGH am 21.01.2010: BGH verneint gesamtschuldnerische Haftung von Wohnungseigentümern mehr »  
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass einzelne Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) nicht als Gesamtschuldner für die Forderung eines Wasserversorgers haften. Vertragspartner sei allein die insoweit (teil-)rechtsfähige WEG.

BGH kippt erneut mietvertragliche Farbwahlklausel am 20.01.2010 mehr »  
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute bestätigt, dass Mietvertragsklauseln, die Mieter verpflichten, während der Mietzeit in bestimmten Farben zu renovieren oder zu lackieren, unwirksam sind.

BGH am 15.01.2010: Klausel zur Umlage von Verwaltungskosten bei Geschäftsraummiete ist wirksam mehr »  
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass die Umlage von "Kosten der kaufmännischen und technischen Hausverwaltung" in allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Mietvertrags über Geschäftsräume wirksam ist.

Caparol informiert BFW-Immobilienverwalter am 18.12.2009

Jahr für Jahr hat die Wohnungswirtschaft signifikante Kosten und administrativen Mehraufwand durch das Entstehen von Schimmelschäden in ihren Immobilien zu beklagen.

Das Problem der Schimmelbildung in Innenräumen steht daher im Fokus unseres Wobau-Reports.

Im Dialog zwischen Industrie und Wohnungswirtschaft geht es darum, Möglichkeiten aufzuzeigen, diesen nicht unbedeutenden Belastungen für Wohnungsunternehmen sowohl in materieller wie auch in administrativer Hinsicht Herr zu werden.

Den Link zum Artikel finden Sie hier.



BGH stärkt Mieterrechte für Dachwohnungen am 16.12.2009 mehr »  
Ein strittiger Begriff des Mietrechts wird nach einem BGH-Urteil künftig mieterfreundlich ausgelegt: Bei der Berechnung der sogenannten Mietraumfläche von Dachgeschosswohnungen sind die Schrägen abzuziehen.

BFW e.V. setzt sich für KfW-Förderungen von WEG´s zur Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen ein am 15.12.2009 mehr »  
„Die Möglichkeiten zur Finanzierung von energetischen Sanierungsmaßnahmen für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) sind noch immer unzureichend. Trotz der positiven Bilanz der KfW Bankengruppe, dass im Jahr 2009 mehr als acht Milliarden Euro für energetische Sanierungsmaßnahmen bereit gestellt wurden, benötigen wir verbesserte Finanzierungsmöglichkeiten für WEG´s, die einen großen Teil des Immobilienbestandes ausmachen.“, äußert sich Thomas Meier, BFW-Präsident, kritisch.

BFW-Fördermitglied GTÜ fordert Verbot für die Erstellung von Energieausweisen im Internet am 10.12.2009 mehr »  
Im Zuge der Neufassung der geplanten EU-Gebäuderichtlinie fordert die Gesellschaft für Technische Überwachung mbH (GTÜ), die Bundesregierung auf, die Erstellung von Energieausweisen aus dem Internet zu verbieten. Im Gegensatz zum Online-Energieausweis, den ein Immobilieneigentümer eigenständig durch das Ausfüllen eines Formulars erstellen kann, ist die Ausstellung eines Energieausweises durch einen öffentlich bestellten und vereidigten sowie qualifizierten Sachverständigen glaubwürdiger und nachhaltiger, so GTÜ-Geschäftsführer Rainer de Biasi.

BSI am 23.11.2009: Novellierung des Mietrechts notwendig mehr »  
„Die Koalition sollte die vereinbarte Novellierung des Mietrechts in den kommenden Wochen einleiten.“ So kommentiert Rolf Kornemann, Vorsitzender der BSI Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft, jüngste Äußerungen der Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion, Birgit Homburger.

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