DSGVO - Teil 2 - Die Mieterselbstauskunft

Die Datenschutzgrundverordnung nimmt die Unternehmen jetzt ordentlich in Anspruch. Im Zuge dessen wird der BVI-Datenschutzbeauftragte Reinhold Okon wie angekündigt Formulare überarbeiten und den neuesten Bestimmungen anpassen. Bitte beachten Sie, dass in Zukunft womöglich noch weitere Änderungen notwendig werden können, da die Aufsichtsbehörden selbst in manchen Bereichen noch „...im Trüben fischen“.

Im Anhang finden Sie diesmal die derzeit geltende Version der Mieterselbstauskunft.

Beachten Sie, dass hier als Deckblatt eine datenschutzrechtliche Einwilligung vorangestellt ist, welche nach Art. 12-14 DSGVO (Informationspflichten des Verarbeiters) an den Interessenten auszuhändigen ist.

Beachten Sie außerdem, dass am Ende des Dokuments der letzte Passus (IV) nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) angepasst worden ist. Hiernach sollten Mieterselbstauskünfte, die der Verwalter schriftlich erhalten hat, für drei Monate in Papierform aufbewahrt werden.

Selbstauskünfte, die Sie in digitaler Form erhalten (über Immoscout24, Immobilienwelt, etc.) müssen in ursprünglicher, digitaler Form aufbewahrt werden. Die Löschfrist hierfür beträgt sechs Monate.
Wichtig ist, dass Selbstauskünfte von Personen, die für das Mietobjekt nicht infrage kamen, nicht digitalisiert aufbewahrt werden dürfen.