Bundeskabinett beschloss Verschiebung um ein Jahr

Zensus: Neuer Termin am 15. Mai 2022

Das Bundeskabinett beschloss am 2. September die Verschiebung des geplanten Zensus 2021 um ein Jahr. Als neuer Termin wurde der 15. Mai 2022 genannt. Für Immobilienverwalter bedeutet die Verschiebung eine große Erleichterung. Bundestag und Bundesrat müssen noch zustimmen.

 

Atempause für Immobilienverwalter

„Wir sind erleichtert, dass Immobilienverwalter, die aufgrund der Corona-Pandemie bereits mit einem deutlich höheren Mehraufwand konfrontiert waren und sind, zumindest beim Zensus eine kurze Atempause bekommen“, so BVI-Präsident Thomas Meier. Die Verschiebung war eine der zentralen Punkte des vom BVI geforderten 4-Punkte-Moratoriums für Immobilienverwalter.

Der Zensus soll hauptsächlich registergestützt ablaufen. Verwaltungen waren bislang trotz Corona-Pandemie gezwungen, sich weiter auf die Gebäude- und Wohnungszählungen vorzubereiten. Aufgrund der nur vereinzelt abgehaltenen Eigentümerversammlungen waren jedoch Beschlussfassungen zum Zensus 2021 nahezu unmöglich.