BVI begrüßt Kabinettsbeschluss für Berufszulassungsregelungen für WEG-Verwalter

Der BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter e.V. begrüßt den Kabinettsbeschluss zur Gesetzeseinführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienmakler und Verwalter von Wohnungseigentum.

Seit seiner Gründung vor 30 Jahren setzt sich der BVI für die Einführung von Mindestvoraussetzungen zur Ausübung der Verwaltertätigkeit ein. Dass diese Bemühungen nun endlich von Erfolg gekrönt werden, freut besonders BVI-Präsident Thomas Meier: „Ich begrüße ausdrücklich den Kabinettsbeschluss zur Einführung beruflicher Mindestanforderungen für Immobilienverwalter. Gleichzeitig plädiere ich dafür, den Verbraucherschutz in unserer Branche langfristig noch weiter auszubauen, beispielsweise durch den Nachweis einer Vertrauensschadenversicherung wie er bei BVI-Mitgliedern bereits Pflicht ist. Ebenso sollten auch die Mietverwalter in die Erlaubnispflicht miteinbezogen werden.“

Die wichtigsten Punkte des Gesetzesentwurfs:

  • Einführung einer Erlaubnispflicht für WEG-Verwalter in § 34c der Gewerbeordnung
  • Nachweispflicht von Zuverlässigkeit und geordneten Vermögensverhältnissen und verbindlicher Sachkundeprüfung
  • Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung
  • Gewerbliche Wohnungseigentumsverwalter, die bereits sechs Jahre am Markt tätig sind, sollen von der Sachkundeprüfung befreit sein
  • Pflicht zur Prüfung der Qualifikation der Mitarbeiter, bevor diese tätig werden. Sachkundenachweis aber nicht erforderlich, es genügen Abschlüsse, Zertifikate oder Schulungen privater Bildungsträger und Akademien.


Der BVI hofft, dass das Gesetz zum 1. Quartal 2017 verkündet und zum Ende des Jahres 2017 in Kraft treten wird.