BVI betont Notwendigkeit der Sachkundeprüfung bei Verweis auf hohe bestehende Professionalität seiner Mitglieder

Nach der Anhörung im Bundestag zum Gesetz für Berufszulassungsvoraussetzungen für Immobilienverwalter und Makler am Mittwoch begrüßt der BVI Bundesfachverband für Verwalter e.V. den Schulterschluss zwischen Fach- und Verbraucherverbänden. „Dass wir hier an einem Strang ziehen, gemeinsam mit Eigentümer- und Mieterinteressensverbänden, betrachten wir als außergewöhnlich“, sagt BVI-Präsident Thomas Meier. Es unterstreicht die Bedeutung und Notwendigkeit des Gesetzes für die gesamte Branche. „Wir setzen fest darauf, dass der Gesetzgeber die Regelung beschließt und sie baldmöglich in Kraft treten kann.“

Der Schutz des Vermögens der Eigentümer wird in Deutschland nur wirksam sein, wenn die „schwarzen Schafe“ der Verwalterbranche per Gesetz von den professionell, zuverlässig und vertrauensvoll arbeitenden Vertreter unterschieden werden können. Gleichzeitig weist der BVI auch in der Anhörung anklingende Vorwürfe, die Immobilienverwalter in Deutschland würden flächendeckend unqualifiziert arbeiten im Namen der Verbandsmitglieder, aber auch der gesamten Branche zurück.

„Wer im BVI Mitglied ist, erfüllt schon jetzt die im Gesetzesentwurf verankerten Anforderungen und darüber hinausgehende“, betont Meier. Dazu zählen im BVI der Nachweis von Betriebshaftpflicht-, Vermögensschadenhaftpflicht- und Vertrauensschadenversicherung sowie das Absolvieren regelmäßiger Weiterbildungen.

Der BVI vertritt etwa 500 Mitgliedsunternehmen.