Gesetzgebern fehlt die empirische Datenbasis

Einführung von Zugangsvoraussetzungen für Immobilienverwalter in der Sackgasse

Die Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienmakler und -verwalter von Wohnungseigentum wird sich nach einer Anhörung beim Nationalen Normenkontrollrat (NKR) im Bundeskanzleramt weiter verzögern. Die Anhörung war Anfang Dezember vergangenen Jahres auf Drängen von großen Immobilienfachverbänden anberaumt worden, in der Hoffnung das Gesetzgebungsverfahren beschleunigen zu können.

Schlusspunkt der Anhörung war jedoch, dass das zuständige Bundesministerium für Wirtschaft und Energie das Fehlen einer soliden Datenlage bezüglich der Notwendigkeit einer Berufszulassungsverordnung bemängelte.

Ob das Gesetz, das unter anderem eine Abänderung der Gewerbeordnung bezüglich eines Sachkunde- und Versicherungsnachweises für Immobilienverwalter vorsieht, nun tatsächlich bis zum Ende dieser Legislaturperiode eingeführt wird, ist nun unbestimmt. Um das Gesetzgebungsverfahren weiter voranzutreiben, wird der BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter e.V. das zuständige Ministerium bei der Erhebung der notwendigen Daten unterstützen.

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